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Kultur - Dörfer - Lanebach

Zur Geschichte

Lanebach, auch Lenebach, gehörte bis zum 1. November 1810 zum Gericht Uttenheim. Dann wurde es zu Gais geschlagen. Lanebach erlangte durch Oswald von Wolkenstein, der Pfleger der Burg Neuhaus war, besondere Berühmtheit. In einem 1418 entstandenen Lied sitzt der Dichter „ze öbrist auf dem Lenepach“ und schildert die Lage des Weilers treffend mit „auf sticklem berg in wilder höch“, gehörten doch die Berghöfe von Lanebach damals wie heute zu den steilsten und unwegsamsten Siedlungen im ganzen Land. Der Volksmund sagt: „In Lanebach stirbt kein Bauer im Bett; den einen nimmt die Lahn (Lawine) mit, den andern erschlagt’s Holz und der dritte verkugelt.“

Lanebach